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30.09.2011

MEISTERLICHES AUSWÄRTSSPIEL

Von einer Insider-Veranstaltung mit einer Handvoll Teilnehmer avancierte das adriatische Titelrennen in den vergangenen Jahren zu einem quantitativ ausgezeichnet besuchten und qualitativ extrem stark besetzten Event. Das maritimen Gipfeltreffen lockt jährlich knapp 400 SeglerInnen nach Biograd, das elitäre Starterfeld repräsentiert auch heuer die Crème de la Crème des heimischen Regattasportes. Die Entscheidungen werden in vier Kategorien und in Summe acht Wettfahrten ausgesegelt, die Königsetappe ist mit einer bis zu 100 Seemeilen (185,20km) langen Nonstop-Runde ausgeflaggt.

Dünne Luft
Während in der ORC-Klasse mit Spinnaker das Team um Helmut Böhm und Taktiker Hans Spitzauer zu favorisieren ist, gibt es in der Einheitsklasse, wo es auf baugleichen 42 Fuß langen Achttonnern zur Sache geht, gleich mehrere Goldanwärter. Neben dem AEZ Sailing Team um Steuermann Rene Mangold, das direkt vom RC44 Adris Cup anreist, werden auch das Aquila Team (Christian Bayer) und die BMW-Mannschaft um Skipper Gerhard Pils als Favoriten gehandelt. Gespannt darf man auf den Antritt der Vorarlberger Nachwuchscrew um die Junioren Vize-Weltmeister David Bargehr und Lukas Mähr sein. Neben den Bregenzern Kaderseglern greifen auch Matthias Schmid und Florian Reichstädter (OeSV-Presseteam), Thomas Zajac und Thomas Czajka (Team Yachtrevue) sowie Florian Raudaschl zur Pinne bzw. in die Schoten. Die OeSV-Olympiasegler sind auf insgesamt vier Boote verteilt.


Online-Match
Der Startschuss zur ersten Wettfahrt erfolgt am kommenden Montag, sämtliche Runden werden virtuell aufbereitet und sind auf www.bmw-hochseemeisterschaft.at live mitzuverfolgen. Die letzte Startmöglichkeit ist am 7. Oktober.

Die Hochsee-Regatta, die wie keine andere den Spitzen-, mit dem Breitensport kombiniert, wird punkto Organisation und Umsetzung von BMW Austria, dem Österreichischen Segel-Verband und Yachtcharter Pitter gestemmt.