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20.08.2014

Österreichische Meisterschaft Surprise

Widrige Bedingungen konnten die erfolgsgewohnte Crew um Walter Passegger am Achensee nicht stoppen

Mit äußerst widrigen Wetterbedingungen mussten die 14 teilnehmenden Mannschaften aus Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Österreich bei der Meisterschaft in der Surprise-Klasse am Achensee zurecht kommen. Trotzdem konnten am ersten Tag drei Wettfahrten abgeschlossen werden, dabei wurde Mensch und Material einiges abverlangt. Die Steuerleute kämpften gegen starke Winddreher und suchten den besten Weg durch die oft großflächigen Flauten, was bei knappen 10°C und Dauerregen sowohl die Nerven und das Ölzeug strapazierte. Dies galt speziell für die letzten Wettfahrt, die ein einziges Windchaos war.

Am Samstag wurden weitere drei Durchgänge unter Dach und Fach gebracht, das Wetter war aber schon etwas freundlicher und die Teilnehmer konnten während der Windpausen die ersten Sonnenstrahlen auf der Terrasse genießen. Geradezu übermotiviert gingen die Teams an den Start zur zweiten Wettfahrt, was eine – zum Glück harmlos verlaufende – Massenkarambolage zur Folge hatte.

Am schönsten präsentierten sich See und Wind am Sonntag, wo bei Sonnenschein und angenehmem Südwind die letzten beiden Wettfahrten durchgeführt werden konnten.

Unerreichbar für die Konkurrenz war wieder einmal der Kärntner Walter Passegger mit seiner Crew, der sowohl die internationale als auch die österreichische Wertung für sich entscheiden konnte. Hinter ihm platzierten sich Carsten Ortlieb vom Bodensee und Samuel Zubler aus der Schweiz.

In der Wertung für die österreichische Meisterschaft durfte sich Eduard Jerney über den zweiten Platz freuen, der bis dahin ausgezeichnet gesegelte Siegi Unterlerchner musste in der letzten Wettfahrt einen Frühstart hinnehmen und rutsche damit hinter Bernhard Budik vom Yachtklub Achenkirch ab; letzterer verteidgte als Dritter der Österreicher-Wertung die Ehre der Tiroler.