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08.07.2013

Austrorent–Attersee GrandPrix 2013

Die Flotte kurz nach dem Start

Wechselhafte Windbedingungen, ein Favorit als Erster im Ziel und neue Spannung im Attersee Cup

Beim Austrorent–Attersee GrandPrix am Samstag, den 6. Juli war alles drinnen. Flaute beim Start, Südwind in Paschallen, Nordwind in Kammer, Ostwind im Ziel und dazwischen immer wieder Flaute. Am Ende siegten dann aber doch die Favoriten.

Um 10:00 Uhr startete das 59 Boote starke Feld  die zum Attersee Cup gehörende Navigationswettfahrt, den Austrorent – Attersee GrandPrix. Leider herrschte zu diesem Zeitpunkt bleierne Flaute. Kurz nach dem Start kam aber ein leichtes Lüftchen auf, das die Boote bis Paschallen, den südlichen Wendepunkt der Wettfahrt, begleitete. Nach einer kurzen Windpause setzte dann leichter Nordwind ein;  während die langsameren Boote noch immer in der Flaute in Paschallen standen, gings für die führenden schnellen Boote weiter nach Kammer, zur nördlichen Wendemarke. Auf diesem Streckenabschnitt konnte sich Günther Zieher mit seiner Mannschaft auf einem 18 Footer deutlich vom Feld absetzen. Obwohl der Wind auf Ost drehte, konnte er diesen Vorsprung bis ins Ziel vor Attersee halten und damit die Line Honours mit einem Vorsprung von 13 Minuten auf den Nächsten für sich verbuchen.

Aufgrund des niedrigen Handycaps für sein Boot hatte der Atterseer aber nach berechneter Zeit keine Chance auf den Sieg. Dieser ging an die Mannschaft um Franz Nusskern vom Yachtclub Zell am See, die auf ihrer Longtze als Zweite das Ziel erreichten.

Thomas Tscheppen vom YES-Kammer, wurde  Zweiter im Gesamtklassement und holte wertvolle Punkte für den Attersee Cup. Er verkürzte damit seinen Rückstand auf den Führenden, Roland Saßhofer, der in einer Flaute entnervt aufgab – der Attersee Cup ist wieder spannend!

Das nächste Aufeinandertreffen der Segelcracks nach Yardstick findet  wieder im Union Yachtclub Attersee statt, und zwar bei der Celox 24 hours. Von Freitag 12. Juli 19:00 Uhr bis Samstag 13. Juli 19:00 Uhr geht es dabei 24 Stunden nonstop im Renntempo zur Sache.