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14.01.2019

Neues Boot soll Zajac/Matz zu Siegen verhelfen

Nur wenige Tage nach der Ankunft in Miami wurde das neue Boot von Thomas Zajac und Barbara Matz auf „Masaru“ (japanisch für „Sieg“) getauft. Das OeSV-Duo wird mit diesem Nacra 17 auch bei den Nordamerikanischen Meisterschaften an den Start gehen.

Das Nationalteam des Österreichischen Segel-Verbandes bereitet sich gerade bei idealen Bedingungen in Miami auf die ersten Regatten des Jahres vor. Grund zum Feiern gab es bereits, wurde doch „Masaru“ als drittes Boot nach „Shou“ und „Nami“ in die Nacra 17-Flotte von Thomas Zajac und Barbara Matz aufgenommen. Ausgesucht wurde der Name von Candidate-CEO Dieter Schneider, der das Boot bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Enoshima bereitstellt. Nach einer Ansprache von 470er-Steuermann David Bargehr nahm 49erFX-Seglerin und Patentante Anna Boustani die Taufe vor. „Es ist schon traditionell ein japanischer Name geworden, das Zeichen gefällt uns sehr gut. Drei Boote sind absolut notwendig, um mit den anderen Teams mithalten zu können,“ berichtet Thomas Zajac.

Im neuen Boot steckt bereits viel Arbeit
Nachdem in Österreich schon ein paar Kleinigkeiten erledigt wurden, arbeitet das Nacra 17-Duo seit der Ankunft in Miami durchgehend am neuen Boliden. „Wir haben in den letzten Tagen viel gebastelt, jetzt gilt es Wasserstunden zu sammeln. Ein Boot hat viele Komponenten, daher muss man gerade anfangs einiges anpassen. Wir werden viel testen, denn auch die Foils und der Mast sind neu. Wir wollen bis zum Weltcup unser Setup gefunden haben.“ Als Vergleich dient Boot „Shou“, das auch in Miami dabei ist. Fix ist bereits, dass mit „Masaru“ die Nordamerikanischen Meisterschaften (19.-21.1.) bestritten werden. Im letzten Jahr holten Zajac/Matz sowohl bei der Mid Winter Regatta als auch später beim Weltcup jeweils die Bronzemedaille. „Unsere letzte Regatta ist lange her und bei unserem Trainingslager segelten wir mit viel Welle. Daher müssen wir uns jetzt nicht nur an das neue Boot, sondern auch wieder an Flachwasser gewöhnen. Wir werden in den nächsten Tagen viele Starts simulieren und auch Bojen-Manöver trainieren. Der Prozess steht zunächst im Vordergrund. Wenn alles gut läuft, können wir aber sicher ganz vorne reinfahren,“ zeigt sich Zajac optimistisch.