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14.11.2015

Nachwuchs traf sich am Gardasee

In Torbole fand ein Training der OeSV-Jugendkader- und Sichtungsgruppesegler statt

Zwischen Staatsfeiertag und Allerheiligen traf sich die Elite der österreichischen Jugendsegler zu einem großen Trainingscamp im Circolo Vela Torbole am Gardasee.  Vertreten waren Segler aus den Klassen 49erFX, 420er, LaserR und Zoom, betreut wurden sie von den Trainern Luca Bursic, Andi Geritzer, Stefan Hess, Tobi Köb, Yanes Mrak, Pascal Weisang und Peter Krimbacher. Als wichtiges Aufbautraining nach dem Ende der nationalen Regattasaison und vor den internationalen Winterregatten bzw. der diesjährigen ISAF-JWM in Malaysien genießt dieses Training einen hohen Stellenwert. Die Regelmäßigkeit von bis zu 25 Knoten starkem Nordwind am Vormittag und um diese Jahreszeit eher leichterem 6-12 Knoten starkem Südwind am Nachmittag war ideal, um ein ausgiebiges Techniktraining durchzuführen. In der sommerlichen Regattasaison schleifen sich nämlich immer stressbedingte Technikfehler ein und müssen danach wieder bereinigt oder einfach nur verbessert werden. Speziell dem Thema Vorwindtechnik konnten sich die Trainingsgruppen ausgiebig widmen, denn wo kann man schon 2-3 Stunden bei Nordwind Vorwindsegeln und nach einer kurzen Pause bei Südwind wieder 2-3 Stunden Vorwind nach Torbole retour segeln. Da sich auch zahlreiche Trainingsgruppen aus Deutschland, Tschechien sowie Italien am nördlichen Ende des Gardasees einfanden, standen gemeinsame Trainingswettfahrten am Programm, bei denen unsere Segler und Seglerinnen eine gute Figur machten.                                                                                                                     Als Als Novum in dieser Trainingswoche wurde zusätzlich ein segelpolysportiver Schwerpunkt eingeführt: Alle Segler konntenalle Bootsklassen segeln und wurden unter Anleitung der Klassentrainer und in den 2-Handklassen mit jeweils einem arrivierten Mannschaftsmitglied an die Feinheiten der potentiell zukünftigen Bootsklasse herangeführt. Dabei wurden die speziellen Eignungen der jeweiligen Segler beurteilt, um individuelle Entwicklungen für die zukünftigen Bootsklassen unterstützen und beschleunigen zu können. Auffällig war der Enthusiasmus , mit der dieses Trainingsangebot von praktisch allen anwesenden Seglerinnen und Seglern angenommen wurde und der sicherlich auch zum besseren Verstehen der leistungsbestimmenden Faktoren der einzelnen Bootsklassen beitrug. Auch Berührungsängste gegenüber anderen Klassen konnten erfolgreich abgebaut werden. Erfreulich war auch, dass zahlreiche österreichische Trainingsgruppen im Optimist diese Woche zum Training nützten, anschließend die mit 200 Teilnehmern stark besetzte Halloweenregatta segelten und dabei sehr gut abschnitten.