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12.10.2012

ENDE GUT, ALLES BESTENS

Strömender Regen, ein wenig Sonne, Bora, Yugo, Leichtwind, Welle, Strömung - an Abwechslung geizten die Rahmenbedingungen vor und rund um Biograd nicht, zumal die Prognosen meist vom Gegenteil sprachen und das Aha-Erlebnis am Wasser umso intensiver kam. Sieben der acht Wettfahrten konnten planmäßig abgewickelt werden, einzig die Navigationsrunde verpuffte in der Flaute.

Bitter für das führende BMW-Team, die über vier Stunden alles richtig gemacht hatten und keine 70 Meter vor der Ziellinie den Abbruch zur Kenntnis nehmen mussten. Nico Delle Karth, der Standard-Partner Niko Resch an seiner Seite und unter anderem seinen Trainer Ivan Bulaja (CRO) im Cockpit hatte, war zurecht enttäuscht, jene die vom Ziel noch meilenweit entfernt waren, entsprechend glücklich. Rückblickend wurde die Meisterschaft aber nicht am letzten Tag, sondern auf der Langstrecke, die mit zwei Wertungen in das Gesamtergebnis einfloss, entschieden. Delle Karth und seine Mannen kassierten aufgrund eines Frühstarts und der zu späten Entlastung zwei OCS, ein Handicap, das trotz zweier Tagessiege und drei zweiter Plätze nicht mehr gut zu machen war. Am Ende des Tages landeten die Olympiavierten von London auf Platz drei, Silber ging an das Aquila Sailing Team unter der Regie von Christian Bayer. Den Staatsmeistertitel in der Einheitsklasse, gesegelt wurde auf baugleichen Bavaria match42, holte sich das Team Yachtrevue. Luis Gazzari, der mit Karlo Kuret einen lokalen Taktiker an Bord hatte und unter anderen auf die Dienste der beiden Tommies (Zajac & Czajka) vertrauen konnte, gewann drei Wettfahrten, darunter beide Wertungen der Langstrecke. Noch souveräner war die Vorstellung des Team Tirols, wo Skipper Gert Arnold, Steuermann Hans Spitzauer und Co. der ORC-Konkurrenz mit sechs Tagessiegen enteilte. In der offenen Klasse ohne Spinnaker hatte das Team um Michael Ruch auf einer Bavaria 40 Cruiser das beste Ende für sich, in der Clubmeisterschaft gelang Klaus Pitter (YC MILAK) eine Punktlandung.