News
13.11.2016

Polysportivprojekt großer Erfolg

Das Projekt Polysportive Vorbereitung auf das Segeln in Olympischen Klassen, gefördert vom Sportministerium und dem BSFF führte zu einem Umsetzungshöhepunkt im nacholympischen Herbst 2016. Nach den erfolgreich abgeschlossenen Olympischen Spielen in Rio stellten sich unsere Olympiakadersportler Tom Zajak, Tanja Frank, Nico Delle Karth, Niko Resch, Matthias Schmid, Florian Reichstädter als Experten intensiv in den Dienst dieses seit einem 2015 laufenden Polysportivprojektes.

Dabei sollte unseren Jugendnationalmannschaftssportler/innen und Sichtungsgruppesegler/innen schon während der Zeit, wo sie noch in ihren Jugendklassen segeln, das Know-How für die zukünftigen olympischen Segelklassen vermittelt werden, um einen schnelleren Übergang gewährleisten zu können.

Gesegelt wurde daher im 470er, 49er(FX), Nacra 17, zusätzlich aber auch in der Motte WASP und im Windsurfen am BIC Techno 293.

Positive Effekte

Nach mehreren verlängerten Trainingswochenenden im Bundesleistungszentrum Neusiedl konnte ein intensives 10 tägiges Trainingscamp in Torbole - Gardasee bei anspruchsvollen Segelbedingungen durchgeführt werden.  Nach intensiven Klassentrainings im 420er, LaserR und Zoom8 wurde mit dem Polysportivprojekt fortgesetzt.

Sehr offensichtlich zeigte sich schon bald die hohe Umsetzungsgeschwindigkeit der neu zu erlernenden Techniken und Abläufe. Auch beim Lösen von Trimmaufgaben machte sich eine tendenzielle Verbesserung durch das erweiterte Know-How bemerkbar. Weiter konnte im 2-Handsegeln die Scheu vor dem Segeln in anderen Teampositionen weitgehend genommen werden. Auch die (Gleich)Wertigkeit der jeweiligen Positionen wurde immer besser wahrgenommen.

Als sehr positiver Effekt zeigte sich, dass von den Sportler/innen das zusätzliche Befassen mit den „neuen“ bzw. „zukünftigen“ Bootsklassen als willkommene  Abwechslung zum jeweiligen intensiven Klassenprogramm aufgenommen wurde.

Die Trainings bzw. Beurteilungen durch die Olympiakadersportler/innen wurden von den zu den Fortbildungsveranstaltungen eingeladenen Jugendlichen als riesengroßer Motivationsfaktor empfunden.

Für jeden Segler und jede Seglerin wurde eine Profilbeschreibung erstellt und auch über die spezielle Eignung für etwaige olympische Klassen befunden.

Für unser Olympiasegler als Experten und Trainer war so eine Veranstaltungen in dieser Form ebenso eine neue Erfahrung und alle waren überrascht, wie motiviert,  ambitioniert und neugierig unsere Jugendsegler an die neuen an sie gestellten Aufgaben herangingen.

Etwas stolz machte darüberhinaus, wie sich Trainer und Segler/innen aus unseren Nachbarländern Italien und Deutschland zu diesem österreichischen Jugendsegelprojekt anerkennend geäußert haben.