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05.05.2011

Voll Elan und gut vorbereitet

Die Zeiten, in denen die fliegenden Kisten mit den fallenden Blättern eingemottet wurden, sind längst vorbei. Heute betreiben schon die Jüngsten das Segeln als Ganzjahressport, die Grundlagen dafür liefern einerseits ein durchdachtes Angebot der Österreichischen Klassenvereinigung, andererseits die gute Zusammenarbeit der beteiligten Eltern sowie interessante Eigeninitiativen.
So wurden von den österreichischen Opti-Seglerinnen und -Seglern seit Herbst zahlreiche Trainingslager und Regatten bestritten, es gab ein Wintertraining in Koper sowie Einsätze bei Martins- und Nikolo-Regatta. Reini Glanz fuhr mit sechs Kids zu Silvester nach Neapel zu einem großen internationalen Event, zwischen Jänner und Ostern wurde fleißig unter der Obhut von Mauro trainiert oder regattiert, wobei letzterer sich zu einem nicht mehr wegzudenkenden Fixpunkt in der heimischen Opti-Szene entwickelt hat.
Die Saison 2011 eröffnete man traditionell mit dem Ostertraining in Portoroz offiziell, bei dem 65 Kinder von neun Trainern betreut wurden und im Anschluss die erster Schwerpunktregatta bestritten. Hatte man sich im Training noch über Sonnenschein und guten Wind freuen dürfen, waren die Regattatage von schwachem, unregelmäßigem und sehr stark drehendem Wind geprägt. Eine harte Herausforderung für alle. Manche jubelten über überraschende Erfolge, andere hatten an bitteren Niederlagen zu kauen. Auch das gehört zum Sport …
Insgesamt fällt die Bilanz aber durchaus positiv aus: Zehn Kids konnten sich unter die ersten 50 im Gesamtklassement platzieren, und das bei einer Flotte von mehr als 300 Teilnehmern. Die Besten in der rot-weiß-rote Flotte waren Camillo Bildstein, Christoph Haan und Herwig Bäumel, die die Ränge 10, 11 und 12 belegten.

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