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23.08.2012

Österreichische Jugendmeisterschaften 2012

Die Schlacht ist geschlagen. Alle Titel wurden vergeben, bei leichten, aber fairen Bedingungen die letzten Wettfahrten unter Dach und Fach gebracht.

Im Optimisten holte der Favorit den Sieg: David Lucan vom YC Breitenbrunn krönte mit dem Titel eine fantastische Saison, die mit dem Sieg in Workum und einem dritten Platz bei der EM nicht viel besser hätte laufen können. Vizemeister wurde der an dritte Stelle hinter einem Slowenen liegende Niko Kampelmühler, bestes österreichisches Mädchen Luna Müller-Hartburg auf Rang 22.
Auch in der Klasse Zoom8 gab es keine Überraschungen mehr, Lokalmatador Marco Baumann vom YKA machte den Sack zu und holte verdient Sieg und Titel. Auf Rang zwei mit 8 Zählern Rückstand platzierte sich Christoph Haan, als bestes Mädchen empfahl sich Sophie Tschach auf Rang vier.
Einen Führungswechsel gab es im Laser Radial: Tina Moser vom UYCWg (siehe Bild Mitte), die während der gesamten Serie voran gelegen war, musste Matthäus Hofer vom UYCAS vorbeiziehen lassen, der Mädchen-Titel war ihr aber nicht zu nehmen.
Im 29er ging der Titel ebenfalls an einen Achenseer: Neueinsteiger Jakob Fürst wusste seine Revierkenntnisse auszuspielen und zeigte mit Vorschoter Tobias Böckl eine gleichmäßige Leistung, die letztlich mit Rang sechs belohnt wurde; die gesamte Spitze war fest in deutscher Hand.
Im 420er ließ das arrivierte Duo Stefan Scharnagl und Adrian Schalli keine Zweifel, wer der Beste in Österreich ist; dem deutschen Duo Marvin Frisch/Dominic Fritze konnte man allerdings nicht das Wasser reichen. Bemerkenswert die Leistung des jungen Girlie-Teams Angelika Kohlendorfer/Marie Lovrek, die mit Rang drei in die Serie starteten, die letzte Wettfahrt gewannen und sich in die Top Ten segelten - alle Achtung. Beste Mädchen waren Laura Schöfegger/Anna Leitner auf Rang sieben.

Bei den 470ern war der Kampf um den Staatsmeistertitel ja bereits entschieden, eine klare Sache für David Bargeh/Lukas Mähr. Der Titel des Junioren-Meisters ging an Simon Meister vom gastgebenden Club SCTWV, der sich kurzfristig mit Alexander Kohlendorfer zusammengetan hatte – eine spontane West-Ost-Union, die in einem Tagessieg und dem dritten Platz im Gesamtklassement gipfelte. Sehr fein!

http://www.oejm2012.at