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22.08.2012

Österreichische Jugendmeisterschaften 2012

Nach einem Gewitter in der Nacht brachte der dritte Tag leichten, aber stabilen Südwind zwischen 3 und 6 Knoten, der auf der Bahn Achenkirch für je drei Wettfahrten bei Zoom8 und Laser Radial genutzt wurde. In der Zoom8 dominiert weiterhin der Local Marco Baumann, der zwei Mal als Erster über die Linie ging, ihm auf den Fersen ist Christoph Haan, der eine Wettfahrt gewann. Mit den Rängen 2, 2, 4 lieferte Sophie Tschach eine starke, gleichmäßige Serie, die mit dem dritten Platz im Zwischenklassement belohnt wurde; hinter ihren Erwartungen blieb Anna Luschan, die ihre internationale Erfahrung am Achensee bislang nicht ausspielen konnte. Im Laser Radial, wo sowohl für Mädchen und Burschen ein Titel vergeben wird, baute Tina Moser ihre Führung im Zwischenklassement aus und erarbeitete sich einen Vorsprung von 5 Punkten auf Matthäus Hofer, der zwei Wettfahrten gewann.

Auf der Bahn Maurach waren die 29er zugange. Die Plätze 1 bis 5 sind von Teams aus Deutschland belegt, für den nationalen Titel haben Jakob Fürst und Tobias Böckl als Sechste die besten Karten. Sie haben einen Vorsprung von 13 Punkten auf das Team Helmut Schulz/Tobias Bichler auf Rang - klingt viel, ist bei der Summe an Wettfahrten, die bei den 29ern gesegelt werden, aber auch rasch wieder verloren.
In der 420er-Klasse leisteten sich die führenden Deutschen Marvin Frisch/Dominic Fritze erstmals einen Patzer, Rang 18 konnte aber gestrichen werden - der internationale Titel rückt in greifbare Nähe. Zuversichtlich sind auch das derzeit an zweiter Stelle liegende Team Stefan Scharnagl/Adrian Schalli, denen der nationale Titel kaum mehr zu nehmen sein dürfte. Spannend verläuft hingegen das Duell der Mädchen. Nach neun Wettfahrten haben Laura Schöfegger und Anna Leitner als Siebente die Nase vorne, unmittelbar hinter ihnen lauern Julia Hasenöhrl/Johanna Daum auf ihre Chance.
Bei den Optimisten fühlt sich David Lucan offensichtlich wohl in der Rolle des Favoriten. Je länger die Serie dauert, desto deutlicher zeigt er sein Können; während seine Verfolger bei Massentonnenrundungen Federn lassen müssen, segelt er dem Feld auf und davon. Zweitbester Österreicher ist Niko Kampelmühler, der zwei Mal im Getümmel draufzahlte und auf Rang fünf zurückfiel.
Im 470er ist der Kampf um den Titel bereits entschieden: David Bargehr und Lukas Mähr (siehe Foto) sicherten sich vorzeitig den Sieg, neun Punkte in neun Wettfahrten, da haben Matthias Schmid/Nico Delle-Karth nichts dagegen zu halten; als Trost bleibt den beiden Olympiateilnehmern, dass ihr Vizemeistertitel ebenfalls schon fixiert ist.
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