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31.07.2014

FD-Weltmeisterschaft in Schottland

Die Tiroler Christoph Aichholzer und Philipp Zingerle trotzten in Schottland widrigen Bedingungen und belegten Rang sechs im Endklassement

 

So wechselhaftes Wetter haben die beiden noch nie erlebt: Wind von 5 bis 50 Knoten aus jeder Himmelsrichtung in einer Woche machten den Teilnehmern der FD-Weltmeisterschaft vor Largs ordentlich zu schaffen. Obwohl die Österreicher mit solchen Bedingungen prinzipiell sehr gut zurechtkommen, erwischten sie diesmal leider keinen optimalen Start. Bei starkem Südwind mit über 25 Knoten verloren sie schon vor dem ersten Start zwei Segellatten verloren und mussten zwe Wettfahrten mit flatterndem Großsegel bestreiten. Am zweiten Tag konnte das Duo bei Sonnenschein, Westwind mit 5-15 Knoten und optimaler Belattung voll mithalten und sogar eine Wettfahrt gewinnen, Tag drei brachte wieder starken Südwind, eine Gewitterfront aus West – und unglücklicherweise eine Kenterung an zweiter Stelle liegend. Fürs erste war es das dann denn an den weiteren Tagen gab es Ostwind mit Böen über 50 kn. Ans Segeln dachte niemand, vielmehr mussten die Boote festgebunden werden um sie am Davonfliegen zu hindern. Am letzten Tag konnte noch eine Wettfahrt bei Nordostwind mit 12-20 Knoten und starken Drehern gesegelt werden, bei der die Tiroler den 6. Platz belegten, was ihnen auch Platz 6 im Gesamtergebnis bescherte.

Als sehr positiv beurteilten Aichholzer und Zingerle den sehr guten Bootsspeed, den sie bei allen Bedingungen abrufen konnten, auch mit den Starts war man zufrieden. Auf der Minusseite stand so manch blöder Fehler, was letztendlich dazu führte, dass man den Platz am Stockerl verpasste. „Wir hoffen, dass wir bei der nächsten WM die Fehlerquote minimieren und werden schon bei den nächsten Regatten daran arbeiten!“ bilanzierte Zingerle optimistisch.