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28.08.2012

Famoser Auftritt für junges Mattseer Geschwisterpaar

Der Segelclub Mattsee ist zu Recht stolz auf seinen Nachwuch sein: Stefan Scharnagl wurde, gemeinsam mit seinem Vorschoter Adrian Schalli, nicht nur Jugendmeister in der 420er-Klasse, sondern auch bester Österreicher sowohl bei der WM am Neusiedlersee als auch bei der Jugend-EM am Gardasee, seine Schwester Anna Scharnagl als Vorschoterin von Tanja Frank beste österreichische Dame bei der WM am Neusiedlersee. Eine tolle Bilanz!

Die Ereignisse im Detail:

Am 5. August ging die Weltmeisterschaft mit fast 400 Seglern in Neusiedl am See zu Ende. Bei den 420er Herren gewann ein Team aus Griechenland. Bei den Ladies ein Team aus Singapur. Mittendrin in der Weltelite zwei junge Segler vom Segelclub Mattsee. Bei den Ladies schafften es im Qualifying Tanja Frank und Anna Scharnagl (siehe Foto) als einziges österreichisches Team in die Gold-Flotte, wo sie in den Finals den 29. Platz ersegelten und somit beste Österreicher waren.
Bei den Herren qualifizierte sich das Team Stefan Scharnagl/Adrian Schalli für die Silber-Flotte und beendete die Serie dank eines 4. Platz im 10. Race auf dem 5. Gesamtrang.


Von 9. bis 17. August ging es nach Riva am Gardasee zur Jugend-EM. Hier lief es etwas durchwachsen. Stefan Scharnagl und Adrian Schalli machten mit einigen guten Einzelplatzierungen auf sich aufmerksam und schlossen die Euro als beste Österreicher mit einem 28. Platz ab. Vor allem konnten sie wieder reichlich Erfahrung gegen die Europa- und Weltspitze sammeln.

Am 17. August ging es über den Brenner nach Tirol an den Achensee zur Jugend-Staatsmeisterschaft. Bei traumhaftem Wetter konnten bis 22. August zehn Wettfahrten gesegelt werden. Sportlich gesehen setzten sich in der Klasse 420 vor allem drei Teams, die auch in Riva bei der JEM waren, in Szene. Stefan Scharnagl/Adrian Schalli holten sich überlegen als Zweite des Gesamtklassements den Jugendmeister-Titel 2012, geschlagen wurden sie nur von den Deutschen Frisch/Fritze. Knapp dahinter holten sich Schöfegger/Leitner und Hasenöhrl/Daum die weiteren Medaillen. Das intensive Training und die Regattaerfahrungen der letzten Wochen haben sich also ausgezahlt, denn es waren außer den gewohnt starken deutschen Mannschaften sowie Teams aus Hongkong am Start.