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14.07.2014

celox 24 hours 2014

Siegermannschaft legte dank konstantem Wind erstmals mehr als hundert Seemeilen zurück

Zum nun vierten Mal Stand die Neuauflage der legendären 24-Stunden Regatta vom Atterseeim Regattakalender des Union-Yacht-Club Attersees. Insgesamt 18 Mannschaften folgten dem Ruf des Clubs und des Sponsors celox, sich bei einer Langstreckenregatta über 24 Stunden zu messen und so viele Meilen wie möglich zurückzulegen.

Auch dieses Jahr wurde Freitag Abend um 19:00 Uhr gestartet. Unter abflauendem Südwind rundeten alle Mannschaften die erste Bahnmarke in der Burgau in der Nähe von Weissenbach am Attersee, danach ging es nach Kammer und zurück zur Boje vor dem Union-Yacht-Club Attersee. Im Anschluss wurde versucht das Dreieck Attersee-Weyregg-Kammer-Attersee so oft wie möglich zu runden, bzw. so viele Seemeilen wie nur möglich innerhalb von 24 Stunden zurückzulegen. Da Mannschaften mit unterschiedlichen Bootsklassen am Start waren, wurde die gesegelte Strecke nicht nur absolut gewertet, sondern es gab auch einen Wanderpokal für die Mannschaft mit der größten nach Yardstick korrigierten Distanz.

Heuer durchbrach die schnellste Mannschaft die 100-Meilen-Schallmauer – Gerhard Pils (UYCAs) konnte mit seiner Mannschaft eine gesegelte Distanz von 101,83 Seemeilen vorweisen. Er verwies Andreas Mathy (UYCAs) mit 96,50 gesegelten Meilen auf Platz Zwei. Dritter wurde Wolfgang Rakuschan (SCAtt) mit einer gesegelten Distanz von 92,30 Meilen. (Die gesamte Ergebnisliste entnehmen Sie bitte dem Anhang.) Der Windgott meinte es heuer gut mit den Teilnehmern der celox 24 hours Regatta und sorgte auch während der gesamten Nacht für durchgehende Winde, meist aus Süden. Nur so war die durchgehend hohe Meilenanzahl möglich. Neben dem vielen Wind wurden die Teilnehmer auch durch Regengüsse und teilweise Gewittergefahr auf die Probe gestellt. Da die wenigsten Segler die Möglichkeit für eine Verschnaufpause hatten, forderte dies nicht nur die Crews an ihre Limits, sondern führte auch zu technischen Problemen. Insgesamt mussten fünf Mannschaften vorzeitig aufgeben, und erreichen nicht das Ziel.

Wettfahrtleiter Gert Schmidleitner hatte Dank eines GPS-Live-Trackings stets den Überblick über das verstreute Regattafeld. Dies ermöglichte nicht nur eine genaue Messung der gesegelten Strecke, sondern erhöhte auch die Sicherheit für die Crews und das Material.

Das Live-Tracking der Regatta im Replay finden Sie hier:

http://rc44.teamtracker.com/player/1377/replay/standalone

www.uycas.at

Foto: Copyright Sportconsult/ Gert Schmidleitner