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09.06.2017

WC Finale Santander: Bargehr/Mähr Einen Platz verloren, aber immer noch im Spiel

Bargehr/Mähr - Copyright: David Pichler/www.dapic.rocks

Am vierten Tag des World Cup Finale vor Santander büßte das 470er-Duo David Bargehr/Lukas Mähr einen Platz ein, liegt nach den Rängen acht und sieben vom Freitag auf Zwischenrang drei. 

Ein absolutes Topergebnis fuhren Tanja Frank und Lorena Abicht mit einem sechsten Platz in der ersten Wettfahrt ein, doch danach folgten zwei 13. Plätze, womit sich die 49erFX-Damen im Klassement auch nicht mehr verbessern konnten und das Medal Race verpassten. Erneut einen durchwachsenen Tag erlebte das zweite 49erFX Aufgebot vor Santander. Angelika Kohlendorfer und Lisa Farthofer kamen über Rang 15, totz perfektem Start, nicht hinaus und beendeten das World Cup Finale auf dem letzten Platz. Ihr erstes Top Ten-Ergebnis in Spanien segelten dafür Nikolaus Kampelmühler und Thomas Czajka.

„Obwohl wir bei den Starts gut weggekommen sind, sind wir danach nicht so gut ins Fahren gekommen“, berichtete Lukas Mähr. Bei weniger Wind, bis zu zehn Knoten, als an den Tagen zuvor wurde auch jeder noch so kleine Fehler beinhart bestraft, wie Mähr auch bestätigte: „Wir waren voll im Spiel aber nicht so gut positioniert. Es wäre mehr drin gewesen.“

Trotzdem ist man in Summe mit den bisherigen Leistungen zufrieden, liegt im Zwischenklassement nur einen Punkt hinter Platz zwei, Lukas Mähr: „Wir liegen über unseren Erwartungen, sind noch voll dabei. Es gibt auch noch einige Baustellen, da müssen wir am Boden der Tatsachen bleiben. Wir sehen es sehr positiv, dass alles bereits so gut klappt nach der Verletzung von David.“

Kampelmühler/Czajka machen erneut wichtige Schritte

Ein zwölfter, ein zehnter und nochmals ein zwölfter Platz, lautete die Ausbeute beim zweiten 470er-Team Nikolaus Kampelmühler/Thomas Czajka. In allen drei Wettfahrten konnte man lange im vorderen Mittelfeld mitfahren, büßte durch erneut taktische Fehler aber einige Plätze ein. Thomas Czajka: „Mit unseren Starts sind wir zufrieden. In der ersten Wettfahrt haben wir die erste Kreuz sehr gut erwischt, sind als Fünfte zur ersten Tonne gekommen, haben dann aber auf der zweiten Kreuz einen taktischen Fehler gemacht und sind zurückgefallen.“

Bei Windstärken bis zu zehn Knoten fand sich das Duo etwas besser zurecht als an den Tagen zuvor, trotzdem „fehlte es beim Speed an der Konstanz“, wie Thomas Czajka feststellte. Auf der Vorwind konnte man dafür aufzeigen und durchaus Plätze wieder gut machen.

Frank/Abicht mit bestem Ergebnis

Ihr bislang bestes Ergebnis beim World Cup Finale segelten Tanja Frank und Lorena Abicht im 49erFX. In der ersten Wettfahrt des Tages kam man auf Platz 6. „Sie hatten das Boot sehr gut unter Kontrolle, waren nach dem Start in einer guten Position. Zudem hatte Tanja eine gute Strategie für den Wind. Sie haben heute gezeigt was sie können“, war OeSV-Sportdirektor Georg Fundak zufrieden.

„In der ersten Wettfahrt war noch etwas mehr Wind, da haben wir unseren Rhythmus gut gefunden“, ergänzte Tanja Frank.

In der zweiten und dritten Wettfahrt des Tages fiel das Duo allerdings wieder zurück, landete beide Male auf Platz 13. Damit ist für die beiden das World Cup Finale vor Santander auch zu Ende. Auf Platz zehn und der damit verbundenen Teilnahme am Medal Race, fehlten am Ende 25 Punkte, nachdem das schlechteste Wettfahrtergebnis gestrichen wurde.

Insgesamt nimmt das Duo viel Positives und viel Erfahrung aus Spanien mit, Tanja Frank: „Wir haben extrem viel gelernt. Bei viel Wind haben die Wenden und das Halsen schon gut funktioniert. Auch die Starts waren schon um einiges besser. Im Flachwasser haben wir gesehen, dass wir mit den Top-Leuten mithalten können.“

Kohlendorfer/Frathofer mit einem Top-Start und einem Frühstart

In der ersten Wettfahrt legte das 49erFX-Gespann noch einen perfekten Start hin, doch ausgerechnet in der letzten Wettfahrt wurde ihr Mut mit einem Frühstart bestraft. Mit zwei 15. Plätzen und einer Disqualifikation beenden die beiden das World Cup Finale auf dem letzten Platz.

„Der erste Start war exzellent. Im Training haben die Starts gut funktioniert, das haben sie heute auch bei der ersten Wettfahrt umsetzen können“, strich auch Georg Fundak das Positive hervor.

Für die 470er Herren stehen morgen die letzten beiden Wettfahrten am Programm, am Sonntag geht es dann ins Medal Race. Für die 49erFX Damen, Tanja Frank/Lorena Abicht und Angelika Kohlendorfer/Lisa Farthofer, ist das World Cup Finale zu Ende, da man sich nicht für das morgige Medal Race qualifizieren konnte.

Zwischenstand World Cup Finale Santander nach Tag 4

49er FX

1. Martine Soffiatti Grael/Kahena Kunze (BRA) 51 Punkte total, 35 nach Streichergebnis (8/1/5/2/1/UFD/2/2/2/3/8/1)

13. Tanja Frank/Lorena Abicht 135 Punkte total, 121 nach Streichergebnis (12/12/10/13/11/10/14/12/9/6/13/13)

15. Angelika Kohlendorfer/Lisa Farthofer 178 Punkte total, 162 nach Streichergebnis (DNF/15/13/15/DNS/DNC/11/15/15/15/15/UFD)

 

470er

1. Mantis Panagiotis / Kagialis Pavlos (GRE), 21 Punkte (2/4/1/1/3/2/3/5)

3. David Bargehr/Lukas Mähr, 37 Punkte (5/3/4/2/2/6/8/7)

14. Nikolaus Kampelmühler/Thomas Czajka, 96 Punkte (11/13/13/14/11/12/10/12)

 

Sämtliche Ergebnisse und Informationen finden Sie unter:

http://www.sailing.org/worldcup/regattas/santander_2017.php